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Buchtipps - Wächter-Romane


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Wächter-Romane - Sergej Lukianenko

Die vier Wächter-Romane spielen hauptsächlich in Moskau, später auch in anderen europäischen Orten, am Ende des 20. / Anfang des 21. Jahrhunderts. Lukianenko verwendet zahlreiche Motive aus der Sagenwelt (Vampire, übersinnliche Wahnrnehmungen, etc.) und verbindet sie zu einer Geschichte der Anderen, die auf der Seite des Tags oder der Nacht stehen, vor langer Zeit Waffenstillstand geschlossen haben und sich nun gegenseitig überwachen und das Gleichgewicht zu wahren suchen. Angefangen bei kleinen Streitigkeiten entwickelt sich ein großes Epos um die Zukunft der Welt. Die fantastischen Aspekte werden glaubhaft und gut durchdacht erzählt, daneben geben die Bücher aber auch einen interessanten Blick in das postsowjetische Russland und dessen Verknüpfung mit der westeuropäischen Kultur. Zu guter Letzt sind sie alle auch noch verdammt unterhaltsam, teils düster und melancholisch, teils dreckig, teils lustig.

Jedes Buch enthält drei Geschichten, insgesamt also zwölf, von denen jede abgeschlossen ist, die aber aufeinander aufbauen. Die ersten beiden Geschichten aus Wächter der Nacht wurden als Wächter der Nacht und Wächter des Tages verfilmt. Der zweite Film stimmt also nicht mit dem zweiten Buch überein, auch sonst wurde an der Handlung einiges verändert. Aber auch die Filme sind sehenswert.

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Wächter der Nacht
Wächter des Tages
Wächter des Zwielichts
Wächter der Ewigkeit


Lukianenko hat noch weitere lesenwerte Bücher geschrieben. Unter diesen besonders gut gefiel mir Spektrum, ein Science-Fiction Roman mit mehreren, wunderschön beschriebenen außeriridischen Welten.



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